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Bayerische Studierende in Lissabon: Hochschule der Bayerischen Wirtschaft beim internationalen Wirtschaftswettbewerb in Portugal

München, 15. Mai 2017: Ende April nahmen neun Studierende der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW) am internationalen Wettbewerb IC2E LAB 2017 (Internationalization and Creativity to Entrepreneurship) in Lissabon teil. Das internationale Wirtschaftsprojekt wird bereits seit einigen Jahren von der portugiesischen Hochschule IADE organisiert. Die HDBW beteiligte sich bereits zum dritten Mal. Insgesamt 80 Studentinnen und Studenten aus acht Nationen trafen sich dort, um gemeinsam marktorientierte Unternehmensstrategien zu entwickeln.

Video für Lissabon

Die neun Studentinnen und Studenten, die im zweiten oder vierten Semester Betriebswirtschaft bzw. Wirtschaftsingenieurwesen an der HDBW studieren, haben sich umfassend auf den Wettbewerb in Portugal vorbereitet.

Ein wichtiger Bestandteil des Wettbewerbs ist es, dass sich alle Teams im Vorfeld zunächst vorstellen. Das HDBW-Team produzierte dafür in Eigenregie ein Video – standesgemäß und typisch bayerisch in Tracht. Gedreht wurde in Lederhosen und Dirndln rund um den Gebäudekomplex der ehemaligen Flughafen-Wappenhalle.

Dort ist der Sitz der noch jungen Hochschule der Bayerischen Wirtschaft, die im Video ebenfalls vorgestellt wird. Der Beitrag wurde ein voller Erfolg und kam nicht nur in Portugal sehr gut an:

https://youtu.be/Wf9igBeSTI0

Ein typisch deutsches Produkt

Im Video ebenfalls präsentiert wurde das Produkt, das die HDBW-Teilnehmer beim Wettbewerb vorstellten. Denn darum geht es: in international gemischten Teams werden innovative Exportstrategien für lokale Klein- und mittelständische Unternehmen entwickelt. Als Fallbeispiele dienten national agierende Firmen aus den verschiedenen Ländern, für die der internationale Markt vielversprechend sein könnte. Welches Produkt könnte hier passen?

In Absprache mit BWL-Studiengangsleiter Prof. Carsten Bartsch war schnell klar, dass ein Produkt aus dem Food & Beverage-Sektor vorgestellt werden soll. Die Wahl fiel auf ein typisch deutsches Produkt, die altbekannte Knochenbrühe.

BWL-Student Ferdinand Bindrum erklärt, warum dieses Produkt ausgewählt wurde: „BROX repräsentiert den heutigen Zeitgeist: es ist ein Bioprodukt mit sehr hohen Qualitätsansprüchen. Es setzt auf gesunde Ernährung und gleichzeitig auf die Vermarktung als Lifestyle-Produkt.“

Ideal geeignet also, um auf dem internationalen Markt bestehen zu können – so waren sich die Studierenden einig. Der Gründer des Berliner Start-ups, Konrad Kaspar Knops, hat das HDBW-Team im Vorfeld sehr gut unterstützt. Firmendaten wurden zur Verfügung gestellt und sogar einige Testprodukte zugesandt. So konnten sich die HDBW-Teilnehmer intensiv auf ihren Wettbewerbsbeitrag vorbereiten.

Mehr als ein paar Tage in der Sonne

Ende April verbrachte das HDBW-Team dann eine spannende und ereignisreiche Woche in Lissabon. Von Anfang an waren die Studierenden sehr engagiert und motiviert, um Ideen und Wege für die Positionierung der einzelnen Produkte auf dem internationalen Markt zu finden.

Bei den ihnen gestellten Aufgaben mussten zahlreiche Herausforderungen überwunden wurden, um in ihren gemischten Teams – mit jeweils nur einem Vertreter jedes Landes – erfolgreich zu agieren. Und natürlich gab es da auch die sprachliche Barriere, vor der einige im Vorfeld großen Respekt hatten. Diese war allerdings wesentlich kleiner als zuvor angenommen. Bis auf die eine oder andere sprachliche Ungenauigkeit hat das Verständnis untereinander sehr gut funktioniert.  

Allerdings hat sich die Zusammenarbeit in der internationalen Gruppe deutlich von den Erfahrungen unterschieden, die die Studierenden in den regelmäßigen Gruppenarbeiten an der HDBW gesammelt haben: so musste zunächst erst einmal ein gemeinsames Problemverständnis entwickelt werden und die Art der Zusammenarbeit in der Gruppe definiert werden.  

„Es war überaus spannend, wie einzelne Probleme in anderen Ländern gesehen werden. Die Herangehensweise war zum Teil doch sehr unterschiedlich. Ich habe in der internationalen Projektarbeit auch viel über mich selber gelernt", beschrieb ein Student aus dem 2. Semester die Gruppenarbeit.

Neben der Arbeit gab es natürlich auch ausreichend Freiraum, um sich untereinander kennenzulernen. Es entstanden internationale Freundschaften, auch über die konkurrierenden Teams hinweg. Dennoch ist das Treffen in Lissabon aber wesentlich mehr als nur ein paar erholsame Tage in der Sonne und einige gute Drinks am Abend.

Positives Fazit und wichtige Erfahrung

Prof. Christoph Engl, der die Studierenden nach Lissabon begleitet hat, ist sich sicher, dass das Projekt auch für das weitere Studium an der HDBW eine wichtige Erfahrung ist: „Projektarbeit ist ein essentieller Bestandteil der heutigen Arbeitswelt. Deshalb bereiten wir unsere Studierenden an der HDBW von Anfang an darauf vor. In internationalen Teams treten Schwierigkeiten aber auch Chancen auf, die man einfach `erleben` muss. Der Aufenthalt hilft den Studenten bei der zukünftigen Planung der Teamarbeiten an der HDBW und zeigt ihnen Wege, bessere Ergebnisse konfliktfrei zu erreichen.“

Besonders erfolgreich war der Aufenthalt für HDBW-Student Niclas Bitter, der Mitglied des Gewinnerteams war. Auch die Erwartungen von Mona Sitte wurden erfüllt: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit den internationalen Teams zu arbeiten und auch in der Freizeit etwas zu unternehmen. Alle Teilnehmer waren dem Projekt gegenüber sehr offen und aufgeschlossen.“

Als positive Erkenntnis nannten die Studierenden vor allem, dass sie erkannt haben, wie wichtig eine gute Rollenverteilung innerhalb des Teams ist, um eine gesetzte Deadline einhalten zu können – eine Erfahrung, die sich jederzeit auch auf das spätere Berufsleben übertragen lässt.

Pressekontakt:

HDBW-Marketing Edith Axt

Edith Axt
Leitung Marketing

Telefon: 089 4567845-32
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Dorothee Meiser, Zentrale Unternehmenskommunikation bbw

Dorothee Meiser
Unternehmenskommunikation

Telefon: 089 44108 - 218
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