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Neuheiten
HDBW - Hochschule der Bayerischen Wirtschaft Neuheiten
18.05.2017

BR-Dreh mit HDBW Studierenden

BR Wirtschaftsmagazin mehr/wert Drehtermin an der HDBW in München

Gold als Geldanlage - ob das empfehlenswert ist, darüber streiten sich die Gelehrten. Die Nachfrage hat sich seit der Finanzkrise drastisch erhöht. Mehr als 8.000 Tonnen Gold besitzen Privatleute in Deutschland. Worauf sollte man beim Kauf achten? Studierende der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft in München haben für das Wirtschaftsmagazin mehr/wert online und bei Händlern im Münchner Raum Angebote für den aktuellen 1-Unzen-Krügerrand verglichen. Münzen oder Barren eignen sich am besten für Anleger, die ihr Gold jederzeit parat haben wollen.

Im April 2017 war die Redaktion des Wirtschaftsmagazins mehr/wert an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft zu Gast - für einen Drehtermin mit Studierenden. Im Haus wurde zum Thema 'Goldkauf' recherchiert. 

Der Beitrag mit den HDBW Studierenden ist hier in der BR-Mediathek abrufbar ... 

Gold kaufen: Lässt sich dabei sparen?

Wie Michael Eubel, der Chef im Edelmetallbereich der Bayerischen Landesbank, erläutert, ist die Basis aller Goldpreise der Börsenkurs für eine Feinunze. "Der Goldpreis ändert sich quasi jede Sekunde, geht rauf oder runter. Deswegen hängen die Produkte Barren oder Münzen sehr eng am Goldpreis dran."

Die Münzen sind aber relativ teurer, denn sie sind verarbeitetes Gold. Zudem wichtig: Bei Online-Angeboten muss man noch die Versandkosten, meist zwischen 15 und 25 Euro, berücksichtigen. Die fallen nicht an, wenn man selbst in einen Laden geht. Ergebnis unseres Checks: Das billigste und das teuerste Angebot liegen mehr als 70 Euro auseinander. Durch Preisvergleich lässt sich also sparen.

Falschgold: Kann man sich davor schützen?

Ein Einfallstor für Fälschungen ist das Internet. Bei Ebay heißt es etwa zu einem Zehn-Gramm-Barren: "Da dieser eingeschweißt ist und ich diesen nicht prüfen kann, biete ich ihn ausdrücklich als unzertifiziert/ungeprüft an." Für 190 Euro? Finger weg! Im Übrigen gewährt die sichtbare Prüfung durch den Händler beim Verkauf Sicherheit. Wer hingegen im Internet kauft, hat diese Möglichkeit naturgemäß nicht.

Der mehr/wert Check: Gold als Anlage: Worauf man achten sollte

Damit der Kunde sich mit eigenen Augen von der Echtheit überzeugen kann, sind Prüfgeräte wichtig, zu denen die Käufer auch Zugang haben. Da gibt es zum Beispiel den Röntgenspektrometer. Der erkennt, ob die Oberfläche tatsächlich aus Gold besteht. Doch Edelmetallhändlerin Vanessa Rupprecht von Goldankauf Pro24 in München  schränkt ein: "Was problematisch bei dem Gerät ist: Einen Wolframkern würde es nicht erkennen, weil es nicht durchmessen kann."  

Füllungen mit minderwertigen Metallen wie Wolfram auszuschließen, ist etwa mit einem Leitfähigkeitsmessgerät möglich. Denn Gold leitet Strom. Und zu guter Letzt hilft speziell bei Münzen noch der Klangtest, der die sprichwörtlich "klingende Münze" hörbar macht. Man kann sich also durch ausreichende Prüfung vor Falschgold schützen. Die diversen Geräte sind jedoch nicht billig, sondern kosten schon mal einige zehntausend Euro. Das sparen sich viele Händler, wie unsere Stichprobe im süddeutschen Raum ergab: Von zehn Goldhändlern hatten nur drei ausreichende Prüfgeräte sichtbar am Tresen, mit denen sie Barren oder Münzen vor den Augen der Kunden testen konnten. Die anderen sieben verwiesen bloß auf Zertifikate oder darauf, dass die Prüfung anderswo stattfände.

Gold lagern: Was kostet das?

Wer Gold erworben hat, tut gut daran, es nicht zu Hause aufzubewahren. Die Polizei rät davon ab.

Die bekannteste Alternative sind Schließfächer. Was kostet das? Wir fragten sechs Banken oder Sparkassen in München. Ergebnis: Die kleinsten Schließfächer kosten pro Jahr zwischen 50 und 125 Euro. Da ist eine Versicherung der aufbewahrten Gegenstände inbegriffen, mindestens in Höhe von 10.000 Euro. Schließfächer bekommen jedoch nur Kunden mit Konto.

Dagegen bieten private Edelmetall-Handelshäuser Schließfächer für jedermann. Hier liegt der Beitrag pro Jahr für das kleinste Schließfach bei 286 Euro. Dabei ist der Inhalt mit 30.000 Euro versichert.

Noch ein Tipp. Wer sein Schließfach höher versichern möchte: Vielleicht ist das bereits durch die Hausratversicherung abgedeckt. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen kann sich lohnen.

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